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Schädel MRT bei Patienten mit LCH

Autor(en): Euro Histio Net Work Group for LCH Guidelines, Erstellt am: 10.03.2011, Übersetzer: B. Fahrner / M. Minkov, letzte Aktualisierung: 12.03.2013

Technik und Frequenz von MRT Verlaufskontrollen

Technik

Bei der MRT Untersuchung sollte das gesamte Gehirn, die Hypophysen-Hypothalamus-Region und alle craniofazialen Knochen erfasst werden. Es sollte das eventuelle Vorhandensein von neurodegenerativen Erscheinungen und/oder Tumoren bzw. meningealen Läsionen ausgeschlossen werden.
Der Gebrauch eines intravenösen Kontrastmittels (Gadolinium Chelate) ist obligat.

Folgende Untersuchungssequenzen sollten durchgeführt werden:

  • Axiale und sagittale T1 gewichtete Schnitte des gesamten Gehirns
  • Dünne T1 gewichtete sagittale Schnitte mit Fokus auf die Hypophysenregion (3 mm/0,3 mm oder darunter)
  • Axiale T2 gewichtete und FLAIR Schnitte des gesamten Gehirns (Ausnahme: Lebensalter unter 1 Jahr)

Falls die Methode „contrast by magnetic transfer“ angewandt wurde (nicht empfohlen) muss diese Methode auch bei allen weiteren Untersuchungen angewandt werden.

Nach Injektion des Kontrastmittels:

  • MRT Untersuchung gemäß den Ergebnissen der ersten Untersuchungen (T1 gewichtete Schnitte):
       dünne sagittale Schnitte der Hypophysenregion
       coronale Schnitte des Gehirns
  • MRT Untersuchung gemäß den Ergebnissen der ersten Untersuchungen (T1 gewichtete Schnitte):

Frequenz von MRT Verlaufskontrollen

Vorschläge im Hinblick auf die Frequenz von MRT Verlaufskontrollen:

  1. Bei Patienten mit mittels MRT diagnostiziertem ZNS Befall sollte die MRT Untersuchung nach 6 Wochen (symptomatische Patienten und Patienten mit tumorösen Läsionen) und nach 3 Monaten wiederholt werden. Eine weitere Verlaufsbildgebung ist abhängig von den Resultaten der ersten beiden Untersuchungen.
  2. Bei Hypophysen-Hypothalamus Ausfällen oder bei evidenten neurodegenerativen Veränderungen (auch wenn asymptomatisch) sollten weitere MRT Untersuchungen nach 1 Jahr und dann nach 2, 4, 7 und 10 Jahren erfolgen. Bei stabilem Befund nach 10 Jahren und ausbleibender klinischer Verschlechterung sollten weitere MRTs nur nach klinischem Eindruck erfolgen.